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28.01.2007: Neck Brace
In Kooperation mit KTM und einem Spezialistenteam, bestehend aus Unfallforschern, Biomechanikern, Unfallchirurgen und nicht zuletzt dem Erfinder des Schutzsystems, dem südafrikanischen Arzt Dr. Chris Leatt, hat BMW Motorrad die Entwicklung des Nackenschutzes vorangetrieben. Ziel ist es, die Gefahr von Verletzungen im Nackenbereich, der Halswirbelsäule und des Schlüsselbeins bei schweren Stürzen zu reduzieren. Das Neck Brace System stellt sich als leichte Konstruktion aus Karbon, Kevlar und glasfaserverstärktem Kunststoff dar, die teilweise mit einer weichen, schlagdämpfenden und hautfreundlichen Schaumstoffschicht überzogen ist.
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Dieses Nackenschutzsystem ist aus Karbonfaser und Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Das System bietet nach derzeitigem Stand der Wissenschaft und Technik Schutz vor:
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> Hyperflexion = extreme Vorwärtsbewegung des Kopfes
> Hyperextension = extreme Rückwärtsbewegung des Kopfes
> laterale Hyperflexion = extreme seitliche Bewegung des Kopfes
> achsiale Belastung = Stauchung des Rückgrates durch externe Krafteinwirkung auf den Helm
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2.11.2005: BMW und KTM arbeiten an Nackenschutz
Gemeinsam mit KTM hat sich BMW zur Entwicklung eines Schutzsystems für Nacken und Halswirbelsäule entschlossen. Bei dem neuartigen Nackenschutz ist der Helm mit einer Art Halskrause verbunden, die sich auf Brust, Schulter und Rücken aufstützt. Die Konstruktion schützt vor der Überdehnung des Kopfes nach vorne, hinten oder zur Seite und vermindert die Stauchung der Wirbelsäule, wenn von oben Kraft auf den Helm einwirkt. Wie BMW mitteilt, soll das neue Konzept noch in diesem Jahr von KTM-Werksfahrern und von BMW Motorrad bei Sportveranstaltungen eingesetzt werden.
Umfrage im VotingCenter: Würdet Ihr einen Nackenschutz (Protektor), wie ihn BMW und KTM derzeit entwickeln, tragen?
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Nackenschutz für Offroader in Zukunft ein Muss ?
Das Orthopädie-Unternehmen ORTEMA bietet ab sofort eine neue Sicherheitslösung für Motorsportler: Die X-Neck Nackenstütze.
Anfang des Jahres bei der Rallye Paris-Dakar waren zwei Todesfälle der Auslöser für die Entwicklung einer Nackenstütze. ORTEMA-Geschäftsführer Hartmut Semsch hat daraufhin reagiert und das Konzept für einen optimalen Genickschutz entworfen.
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Inzwischen ist die fertige Nackenstütze auf dem Markt und lieferbar. Doch bis dahin war es ein arbeitsreicher Weg. In enger Zusammenarbeit mit den besten Off-Road Piloten wie Paris-Dakar Sieger Cyril Despres oder dem deutschen Moto-Cross Aushängeschild Bernd Eckenbach wurde die Sicherheitslücke in der Ausrüstung der Fahrer durch die ORTEMA X-Neck Nackenstütze ausgefüllt.
Den Schutz gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für den Rallye-, Enduro- und Cross-Bereich. Selbstverständlich profitiert auch der sicherheitsbewusste Straßenfahrer von der neuen anatomisch gestalteten Konstruktion. Bei den Tests zur Fertigung des Protektors wirkte Cyril Despres persönlich mit. Er wird in Zukunft die gesamten Fahrer im Rallye-Bereich in punkto Sicherheit vertreten. Das Versprechen hat Despres den Familien der bei der Dakar-Rallye verunglückten Fahrer gegeben. „Die Sicherheit bei der kommenden Paris-Dakar wird eine übergeordnete Rolle spielen. „Das ist ein wichtiges Thema und wir werden alles für die Fahrer tun!“, so ORTEMA Geschäftsführer Hartmut Semsch zur Bedeutung des Nackenschutzes.
In den letzten Monaten absolvierte der französische Spitzenpilot gut 6000 Rennkilometer mit dem neuen Produkt aus dem Hause ORTEMA. Bei einem schweren Sturz bei der Orient-Rallye, die Despres ebenfalls gewann, bewies der neu entwickelte X-Neck Schutz seine Funktionalität. Obwohl der Helm des Franzosen Schaden nahm, blieb er selbst im Nackenbereich unverletzt.
Der Spitzenpilot zog sich bei dem Sturz eine schwere Hüftprellung zu. Etwas unglücklich war es für ihn, dass er an diesem Tag aufgrund der starken Hitze auf seine speziellen X-Pants, die Hüftprotektorenhose von ORTEMA verzichtete.
Bei der Weiterentwicklung des Nackenschutzes sind die Orthopädie-Spezialisten aus Markgröningen ganz vorne dran und in Verhandlungen mit der Industrie. „Die X-Neck Nackenstütze ist für den sicherheitsbewussten Fahrer in Zukunft ein Muss“, meint Hartmut Semsch.
Auch in anderen Sportarten sieht Semsch ein Bedarf für einen entsprechenden Nackenschutz. „Empfehlenswert wäre eine Nackenstütze auch im Radsport beim Down-Hill, extreme Snowboarder könnten einen Schutz vertragen, aber auch alle Extremsportler aus Randsportarten wie Long-Boarder, Wasserskispringer oder Kartfahrer“.
Aus: Ortema-New's vom 28.7.2005
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Weitere Anbieter von Protektoren (Knieprotektoren, Nackenschutz usw.):
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