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Was ist Supermotard ?

Supermotard

Was ist Supermotard oder SuperMoto ?

SuperMotard oder auch SuperMoto zählt sicherlich zu den spektakulärsten Motorsport Varianten überhaupt und ist mit das Beste, was der Motorradsport in den letzten Jahren hervorgebracht hat.


 

Die Entstehung

Supermotard, ein Sport aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Amerika.
Die wahren Meister des Motorradsportes wurden hier im Vergleichskampf der Strassen- und Offroad-Stars bereits in den frühen 80er Jahren ermittelt.
Zunächst versuchte man mit leicht modifizierten Moto-Cross-Motorrädern den besten Allrounder zwischen Straßen- und Offroad-Fahrer zu ermitteln. Inzwischen hat sich der Supermotard-Sport jedoch zu einer eigenständigen Disziplin mit speziell vorbereiteten Motorrädern entwickelt.
Die Supermotard-Welle schwappte Ende der achziger Jahre nach Frankreich (Guidon d'Or)über und erfasste zu Beginn der neunziger Jahren auch die Schweiz und Deutschland.


 

Bernd Hiemer                     ©-J. Barte

Seit 1996 werden in der Schweiz Supermotard/Supermoto-Rennen durchgeführt. Anfangs von motorsportbegeisterten Clubs unter der "Vorherrschaft" der FMS als Cup organisiert, übernahm später die Organsation der Supermotard Swiss Championship die Rennserie.

Das erste offizielle Supermotardrennen in der Schweiz wurde 1996 in Lausanne ausgetragen.
Fahrer wie Dani Müller, Beat Gautschi wie auch die bekannten Chambon-Brüder aus Frankreich und der Österreicher Klaus Kinigardner, prägten damals als wilde Driver die ersten Rennen.


 

Boris Chambon ©-Youthstream

Rennatmosphäre und Nervenkitzel pur, auf einem Parcours, der aus gemischten Asphalt, Schotterabschnitten und einigen Sprüngen besteht.

Packenden Zweikämpfe, Drifteinlagen und Mega-Shows der martialisch aussehenden Piloten reissen die 5.000-10.000 Zuschauer pro Veranstaltung regelrecht von den Sitzen.


 

Beat Gautschi © Rolf Sidler

Die Technik

Trotz grossem (ca. 80%) Asphalt-Anteil der Supermotard-Pisten wird nahezu ausschliesslich auf Motocross- oder Enduro-Maschinen gefahren.
Die in den Anfangszeiten häufig eingesetzten, grosser Zweitakter mit brachialer Leistungsentfaltung wurden zwischenzeitlich nahezu vollständig durch Viertakter in Hubraumklassen von 450 bis 800ccm ersetzt.


 

Max Manzo                    ©-Youthstream

Während die nahezu serienmäßige Motorleistung um die 65 PS für die meisten Piloten ausreicht, tritt mittlerweilen kein Fahrer mehr ohne die SuperMoto-typischen Fahrwerksumbauten auf 17-Zoll-Rädern an, um mit den im Strassenrennsport üblichen Slick- oder Regenrennreifen fahren zu können. Stärke Bremsen bringen auf Asphalt ausrechend Verzögerung.


 

Ivan Lazzarini                 ©-MOTOREX

Supermotard & Show

Supermotard bedeutet natürlich auch SHOW.
Die Piloten heizen den Zuschauermassen mit qualmenden Burnouts, Wheelies und Stoppies (fahren auf dem Vorderrad) so richtig ein.


 

Boris Chambon                    ©-MOTOREX

"Die Shows nach den Rennen sind meine Spezialität." Und so zeigt Dani Müller jeweils nach den offiziellen Rennen dem Publikum sein ganzes Können.
Wagemutige Stunts auf dem Motorrad mit einer Geschwindigkeit selten unter 100 km/h. Qualmende Burn-Outs und Wheelies heizen so richtig ein. Supermotard und Stuntshows, das klingt gefährlich, doch seit Dani Müller Supermotard fährt, hat er sich noch keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen.


 

Dani Müller ©-Rolf Sidler



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