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Wings for Life

Das Logo von Wings for Life ist euch sicher schon aufgefallen.
In der Supermoto-WM wird es präsentiert, einige Fahrer tragen Aufnäher auf ihrem Leder und Red Bull trägt das Projekt sogar in die Formel 1 hinaus.
Die Tatsache, dass es offensichtlich noch nicht allen bewusst ist, wofür diese Stiftung kämpft und wie weit man mit der Arbeit schon fortgeschritten ist, gibt den Anlass ein wenig darüber zu berichten.


 

Christian Chanton der Initiator und Gründer der beliebten MXRS-Rennserie stürzte diesen Sommer genau so unglücklich wie Marc Ristori beim Supercross in Genf. Beide verletzten sich dabei am Rückenmark.

Der Mensch geht auf dem Mond spazieren. Der Mensch läuft hundert Meter unter zehn Sekunden, transplantiert Organe und Gliedmassen. Der Mensch macht Unmögliches möglich. Ständig und jeden Tag aufs Neue.

Querschnittlähmung heilbar machen – diesem Ziel hat sich die private Stiftung Wings for Life verschrieben.



Was macht Wings for Life?

Wings for Life
unterstützt eine große Zahl an Projekten, die auf dem Weg zur Heilung von Querschnittlähmungen wichtige Meilensteine darstellen. > BEISPIELE

Des weiteren wird präventiv an Produkten gearbeitet, die das Risiko einer Rückenmarksverletzung vorbeugen können. Das erste Produkt dieser Entwicklungsreihe ist der Leatt Brace, der in Zusammenarbeit mit KTM und BMW verwirklicht wurde und vermehrt im Motocross aber auch im Supermotard schon eingesetzt wird. > LEATT BRACE HOMEPAGE

Wie kam es zu dem Entschluss Wings for Life zu gründen?

Dies erläutert der Initiator Heinz Kinigadner wie folgt:

"Die tragischen Folgen des Unfalls meines Sohnes Hannes bei einem Wohltätigkeitsrennen im Sommer 2003, sind eine schmerzvolle Erinnerung für die immer noch fehlenden medizinischen Möglichkeiten zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen.

In Zusammenarbeit mit meinem Freund Dietrich Mateschitz habe ich hierauf mit der Gründung der Stiftung "Wings for Life" reagiert. Ihre Hauptfunktion besteht in der Unterstützung und Förderung innovativer und hochqualitativer Spitzenforschung mit dem Ziel die Regeneration des verletzten Rückenmarks zu fördern. Hierbei werden sowohl klinisch-angewandte als grundlagenorientierte, evaluierte Forschungsvorhaben unterstützt.

Durch die Unterstützung von Red Bull und anderer Institutionen sowie durch die Veranstaltung von Charity Events ist es möglich, die notwendige finanzielle Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit der gemeinnützigen Wings for Life Stiftung zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist die Stiftung jedoch besonders auf Spenden zur Finanzierung der Forschungsaufgaben angewiesen. Es ist sichergestellt, dass alle Spendengelder zu 100% direkt in Forschungsprojekte einfliessen. Die Wings for Life Stiftung ist vom österreichischen Finanzministerium als spendenbegünstigte Organisation anerkannt."




Bis Querschnittlähmung heilbar ist, kann sich die Risikogruppe der Motorradfahrer nun mit einem "Helm für die Halswirbelsäule" schützen. Das sogenannten Leatt ® oder auch Neck Brace wurde in Berlin durch KTM-Pressesprecher Thomas Kuttruf erstmals in Deutschland vorgestellt.
Der First Impact Schutz ist mit diesem Nackenprotektor in jedem Fall gegeben. Bei der Rallye Dakar 2007 war bereits jeder dritte Motorradfahrer freiwillig mit einem derartigen Schutz unterwegs und selbst einige Autofahrer gingen nur geschützt ins "Rennen", weiß Kuttruf.
Das Brace wurde in Kooperation von Wings for life, BMW und KTM entwickelt und bietet Schutz für die einzige noch unprotegierte Körperstelle. Damit wird das Risiko von Rückenmarksverletzungen deutlich gesenkt.

Deine Spende für Wings for Life

Alle Spenden dienen ausschliesslich der Förderung der Grundlagenforschung, sowie der Verbesserung der klinischen Erstversorgung nach Rückenmarksverletzungen. Die laufenden Kosten der Stiftung (Personalkosten, Reise- und Verwaltungskosten ...) werden von Red Bull übernommen.


> Neck Brace


Quellen: Supermoto.de / Red Bull / Wings for Life


 



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