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 | Supermoto Challenge Sundgau (F) - 11./12.8.2007 |
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Runde 5 für die SAM Supermoto Challenge 2007 in Sundgau (F)
Am vergangenen Wochenende führte der Moto Club Les 3 Lys zusammen mit dem SAM, die Rennen zur Supermoto Challenge 2007 auf der Kartstrecke in Sundgau (F) durch.
Im letzten Jahr mussten die SAM-Rennen auf der Kartpiste in Sundgau kurzfristig abgesagt werden. Diesmal klappte es. Bei leichtem Nieselregen am Samstag und bestem Sommerwetter am Sonntag konnten die Rennläufe durchgeführt werden. Leider war der Offroad nur am Sonntag befahrbar!
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Bereits kurz nach Mittag machten wir uns auf den Weg nach Frankreich. Chrigi Meier #74, der bereits am Vortag angereist war, hatte uns einen idealen Platz reserviert. Schnell war der Wohnwagen und das Zelt aufgebaut. Einige Fahrer nutzten die Gelegenheit, sich bereits am Freitag auf der Strecke einzufahren. Ich hatte kein Interesse, was sicherlich auch daran lag, dass ich nicht bereit war, für 2 Std. fahren, dem Platzbesitzer 40 EURO abzudrücken !
Im übrigen waren wir alle sehr gespannt, wie die angekündigten Lärmmessungen durchgeführt werden sollten......
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Der Samstagmorgen zeigte sich nicht von der besten Seite. Die Strecke war durch den Nieselregen feucht und der kleine Offroad vom Regen der vergangenen Tage stark aufgeweicht. Der Veranstalter entschied darauf, dass am Samstag ohne Offroad gefahren werde. Schade, den nur hier hätte ich wie auch die beiden anderen 250ccm-Piloten (Fabian Tellenbach #45 und Erich Felder #75) gegen die 450-er der Konkurrenz eine kleine Chance gehabt. So mussten ich versuchen, mich immer im Windschatten zu halten um auf den Geraden und dem Anstieg nicht zuviel an Boden zu verlieren.
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Bereits im ersten Freitraining musste ich erkennen, dass Sundgau zwar keine extrem schnelle Strecke ist, dass aber meine 250-er Kawasaki für den kleinen Anstieg sowie für die Startgerade schlicht zuwenig Leistung hat. Mit extrem spätem Griff in die Bremse versuchte ich dieses Manko zu verkleinern, was aber leider nicht funktionierte. Ich kam zwar jeweils bis zum Scheitelpunkt der Kurve an die anderen heran, wurde dann aber auf der nachfolgenden Geraden wieder stehengelassen.
Da der fehlende Offroad nicht selektierte war es auch nicht möglich Boden gut zu machen.
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Das Zeittraining verschlief ich dann schon wie so oft im SAM. Wahrscheinlich wollte ich zuviel und verkrampfte mich dabei. Ein kleiner Trost war dabei, dass auch Fabian und Erich nur wenig schneller unterwegs waren. Mit dem 13.Startplatz auf dieser engen und schmalen Strecke war ich natürlich nicht zufrieden. Trotzdem wollte ich im ersten Durchgang versuchen, so rund wie möglich zu fahren um so vielleicht mit Schwung doch noch überholen zu können. Doch es war fast aussichtslos, da mir der Offroad echt fehlte. Mit dem 9.Platz war ich somit überhaupt nicht zufrieden.
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Dass der Tag doch noch zu einem Erfolg wurde, ist dem wilden „Kartrennen“ zu verdanken, dass wir am Abend veranstalteten. Zuerst noch recht brav, wurden wir immer frecher und schneller, der Zustand der Kart’s aber immer schlechter. Einer verlor dabei sogar sein Rad.
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Bereits am Sonntagmorgen hörte ich eine Baumaschine. Tatsächlich, der Offroad wurde vorbereitet. Bei zwar dichtem Nebel und noch feuchter Piste konnte das Warm-Up durchgeführt werden. Und siehe da ! Plötzlich lagen Fabian Tellenbach #45 und ich mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Auch der 2.Lauf war dann nach genau nach meiner Vorstellung. Nach dem Start noch an 11.Stelle liegend, konnte ich bis zur 3.Runde hinter Fabian auf den zweiten Platz vorstossen und diesen auch bis zum Schluss verteidigen.
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Gegen Mittag kam die Sonne zurück. Der Offroad trocknete überraschend schnell ab und war jetzt für alle gut zu fahren. Der Start zum 3.Lauf war miserabel. Die ersten Meter waren noch gut, bis dann von hinten ein Kawasaki-Fahrer heran schoss und mir rechts in den Lenker gefahren ist. Es hebelte mich aus und nur mit viel Glück konnte ich einen Sturz vermeiden. Der Abstecher ins Gras kostete viel Zeit und als ich mich wieder auf die Verfolgung des Feldes machte, war ich an 26.Stelle. Da der Offroad bereits stark ausgefahren war, wurde es nun schwierig dort zu überholen. Da es aber auch auf den Geraden schwierig war, Plätze gut zu machen, musste ich am Schluss mit dem 12.Platz zufrieden sein.
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