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 | Supermoto Challenge Eschenbach SG - 9./10.06.2007 |
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Runde 2 für die SAM Supermoto Challenge 2007 in Eschenbach SG
Bei idealen Wetterbedingungen bekamen die Zuschauer auf der Strecke rund um das Zeughausareal packende Rennen zu sehen.
Bereits zum 10. Mal organisierte der MFC Eschenbach unter der Führung von OK Präsident Herbi Blöchlinger das beliebte Supermoto. Der relativ kurze, winkelige Kurs verlangte von den Piloten großes fahrerisches Können. Hier zeigte sich rasch, wer Talent und Ausdauer hat. Die vielen engen Kurven sind immer Garant für spektakuläre Rennen und viele Drifts.
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Die dunklen Gewitterwolken am Himmel kündigten einen eher feuchten Freitagabend an. Da Dad mit dem Wohnwagen später anreiste, nahm ich das Angebot von Reto Joos gerne an, mit ihnen zusammen nach Eschenbach zu reisen. Gegen 17:00 Uhr sind wir dann im bereits gut gefüllten Fahrerlager eingetroffen. Der „Einweiser“ zeigte uns den Weg in Richtung Kiesdepot.
Gegen Acht Uhr traf dann Dad mit unserem Equipment ein und schon bald grillierten wir unsere mitgebrachten Steak’s. Es blieb übrigens trocken und während der Nacht klarte der Himmel auf.
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Bei leicht bewölktem Himmel startete ich zu den ersten Freitraining’s. Da Eschenbach eine meiner Lieblingsstrecken ist (ganz im Gegensatz zu Hoch Ybrig !) hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl. Bereits die ersten Zeiten zeigten mir, dass ich die Strecke gut im Griff hatte. Besonders der Offroad mit dem Sprung und der schnellen Passage hinauf zum kleinen Sprung machte unglaublich Spass.
Neben Fabian Tellenbach #45 und mir, war diesmal auch Erich Felder #75 vom Team Brun mit seiner 250ccm Maschine dabei. Ich denke, dass wir hier in Eschenbach keine grossen Nachteile damit hatten.
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Im Zeittraining lag ich kurz an der Spitze. Da es aber immer wieder Fahrer auf der Strecke hatte, die ich überholen musste, kam ich etwas aus dem Rhythmus. Das führte leider dazu, dass ich Runde für Runde nach hinten geboten wurde. Am Schluss schaute der 7.Startplatz heraus.
Nicht schlecht aber für die berüchtigte Eschenbacher Startkurve nicht unbedingt erste Wahl.
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Da wir am Samstagabend bereits den ersten Lauf hatten, schielte Dad dauernd Richtung Himmel, der sich innert kürzester Zeit verdunkelte. Als es dann leicht zu regnen begann, bereitete ich mich bereits auf ein WET-Race vor. Doch wir hatten Glück – Rund um uns herum gingen zahlreiche Gewitter nieder, nur wir hatten am Start trockene Verhältnisse.
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Nachdem die Ampeln ausgeschaltet haben, donnern wir davon. Reto Joos hat dank seinem ersten Startplatz bereits die Nase vorn, als ich neben mir Franz Rüdisühli vorbeiziehen sehe. Doch der hat sich eindeutig zuviel zugemutet. Beim Anbremsen verliert er die Kontrolle über seine Maschine und er schlittert voll in die Seite von Reto Joos #8. Beide haben keine Chance und gehen vor allen anderen Piloten zu Boden. Ich habe Glück und kann innen durchschlüpfen und mich zusammen mit Fabian Tellenbach auf und davon machen.
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Wir vergrössern den Abstand zu den anderen von Runde zu Runde. Fabian gewinnt den Lauf, ich werde Zweiter. Zwei 250ccm auf den ersten beiden Plätzen ……
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Sonntag-Morgen: Bei schönstem Sonnenschein fahren wir unser Warm Up. Danach ist bis zum Mittag Pause angesagt.
Wieder zieht Reto nach dem Start als erster Richtung Startkurve. Diesmal kommt er durch und kann als erster in den Offroad einfahren. Zusammen mit Fabian Tellenbach bleiben wir an Oras Calabrese hängen, der genau im Scheitelpunkt der Kurve seinen Motor abwürgt und uns dadurch den Weg blockiert.
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Als ich endlich wegkomme, bin ich auf den 14.Platz zurückgefallen. Sofort versuche ich Boden gutzumachen, was mir am Anfang auch gelingt.
Leider bin ich dann zu ungestüm und ich muss im Offroad zu Boden. Dabei drückte es mir den Bremshebel ganz nach unten und ich konnte danach die Vorderbremse nicht mehr richtig gebrauchen. Trotzdem kam ich noch auf den guten 9.Platz. Reto # gewinnt diesen Lauf vor Oras Calabrese ……
Auch den dritten Start holt sich Reto Joos #8 überlegen und wieder zieht er auf und davon. Das ich wieder einige Fahrer in der zweiten 180°-Kurve in die Quere kommen, kann ich trotz mässigem Start als Vierter in den Offroad einfahren. Dort kann ich mich bereits um einen Platz verbessern. Wieder bleibt Fabian Tellenbach #45 im Startgewühl hängen und muss von Platz 14 aus seine Aufholjagd starten.
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Gegen Ende des Rennens kommt er mir immer näher und ich kann am Schluss nur gerade 3 Sekunden von meinem Vorsprung retten.
Der dritte Platz im letzten Lauf brachte mich im Tagesklassement ebenfalls auf den dritten Rang. Mein erster Pokal bei den Rookies – und das bereits im zweiten Rennen. Ich war mehr als zufrieden. Reto wurde dank seinen beiden Laufsiegen mit einem Punkt Vorsprung noch Zweiter im Tagesklassement.
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