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 | Supermotard St.Stephan - 23./24.06.2007 |
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Endlich einmal trocken .....
Die lange Anfahrt ins Simmental war auch in diesem Jahr wieder recht stressig. Da wir einen guten Platz wollten, machten wir uns bereits um 13:30 Uhr auf den Weg ins Berner Oberland. Nach fast 3 Stunden Fahrt kommen wir auf dem ehemaligen Hunter-Flugplatz in St.Stephan an.
Schnell finden wir unseren Platz, den uns Fredi Reust bereits seit Stunden reserviert hat. Nachdem wir uns bestens eingerichtet hatten, machte ich mich auf zur gewohnten Maschinen-, Kombi- und Helmabnahme. Doch diesmal stand noch was ganz anderes auf dem Programm der Rennleitung. Die von vielen „gefürchtete“ LÄRMMESSUNG !!!!
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Nicht wenige bekamen jetzt plötzlich ganz weiche Knie's. 96 DB sind das Mass aller Dinge – so zumindest steht es im Reglement. Lag es an der Höhenluft hier oben auf gut 1000 m.ü.M. oder waren tatsächlich die meisten Auspuffanlagen so leise wie gefordert? Ich jedenfalls war mit den gemessenen 92 DB mehr als zufrieden. Auch wenn ich an der Kontrolle mit erhobenem Zeigefinger darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass besonders die KAWASAKIS eigentlich am lautestens tönen ……..
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Da sagte der Wetterbericht für das Wochenende zwei trockene Tage voraus. Doch was höre ich da am Samstagmorgen auf das Dach unseres Wohnwagens klopfen. Regentropfen ! Das darf doch nicht war sein. Schon wieder Regen, dabei hatten wir doch bereits schon 3 der „kostbaren“ AVON-Gummis abgerieben……
Doch diesmal hatten wir Glück. Das Wetter wurde von Stunde zu Stunde besser und die Regenreifen durften das ganze Wochenende im VW-Bus bleiben.
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Nach meinem Sieg im letzten Jahr war ich doppelt motiviert hier in St.Stephan meinen ersten Saisonsieg zu holen. Klar, die Konkurrenz mit Fäbe Tellenbach und Lucky Fischer war mehr als hart. Trotzdem, ich wollte den Sieg.
Bereits im 1.Freitraining zeigte ich den Beiden, wen es hier zu schlagen gilt. Natürlich bemerkte ich auch, dass ich mich trotz dieser Bestzeit schon ziemlich am Limit bewegte. Ich fand die Strecke extrem rutschig und die Drift's kamen nicht so an, wie ich es mir wünschte.
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Bereits im 2.Freitraining kehrte sich alles. Plötzlich lag Lucky #74 mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Nicht nur das, auch Fäbe Tellenbach #45 und Eritsch Felder #75 nahmen mir deutlich Zeit ab. Für einem Moment war ich doch ein wenig verunsichert. Im Zeittraining wollte ich kontern. Leider hat es nicht geklappt. Fäbe gelingt kurz vor Schluss eine Superrunde mit der er sich den ersten Startplatz sichert. Ich komme auch an Lucky nicht heran und musste am Schluss noch froh sein, dass mich Sämi Brägger #99 nicht noch vom 3.Startplatz verdrängen konnte.
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Ich hatte mir das alles ein wenig anders vorgestellt. Aber eben, das ist Rennsport pur …..
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Schöner kann ein Tag nicht beginnen. Ein wolkenloser Himmel begrüsste uns zu den Rennen am Sonntag. Nachdem ich im Warm-Up mit Erfolg eine andere Übersetzung ausprobiert hatte, ging ich mit dem festen Willen ins Rennen, hier zu gewinnen. Schon ertönte der Supermotard-Song (die könnten mal was anderes bringen) und kurz darauf schiessen wir auch schon auf die erste Kurve los. Ich versuchte sofort, mich ans Hinterrad von Lucky zu setzen. Doch bereits nach der zweiten Kurve hinauf auf die lange Gerade kann ich ihm nicht mehr folgen.
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Auch Fäbe, der den Start gewonnen hatte, zieht unwiderstehlich auf und davon. Am Ende der langen Geraden hatte ich mir bereits über 20 Meter Rückstand auf die beiden eingehandelt. Blieb nur noch der Offroad. Doch auch da war nichts zu machen, da das kleine Sprüngchen und die zwei, drei Holperwellen überhaupt keine Schwierigkeiten boten. Fäbe Tellenbach baute seinen Vorsprung mehr und mehr aus. Erst als wegen einem gestürzten Fahrer eine kleines Durcheinander passierte kamen wir uns nochmals näher. Doch es reichte nicht. Fäbe gewinnt vor Lucky. Ich werde Dritter.
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Beim Start zum zweiten Lauf schiesse ich um ein Haar ins Hinterrad von Lucky. Das wäre sicher das Aus für uns beide gewesen. Im letzten Moment konnte ich voll in die Bremse und somit einen Crash vermeiden. Fast wäre bei diesem Manöver Jonathan Martignoni #17 an mir vorbeigezischt. Doch ich konnte dagegenhalten und mir auf der Geraden ein wenig Luft verschaffen. Vorne machte sich diesmal Lucky auf und davon. Auch Fäbe konnte nicht mithalten und musste Lucky alleine ziehen lassen. Somit musste ich mich am Schluss mit einer gewissen Enttäuschung mit dem dritten Platz zufrieden geben.
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Wie schon oft in dieser Saison, standen wir Drei auch diesmal wieder zusammen auf dem Podest. Übrigens, bei der Pokalübergabe staunten wir nicht schlecht über die Grösse des Pokals ….. Das nächste Rennen der Supermotard-Championship 2007 findet in Moutier statt. Es wird gemunkelt, dass Nicolas Schnegg, der schnelle Metzger aus Court auf dem Autobahnteilstück bei Moutier eine attraktive Strecke bereitstellen wird.
Ich freue mich bereits jetzt darauf! Let's drift und bis zum nächsten Mal .....
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