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Supermotard Moutier - 04./05.8.2007



Supermotard Moutier

Zum ersten Mal gastierte der Supermotad-Tross in Moutier BE. Auf der Baustelle des neuen Autobahnteilstück Moutier-Biel bauten die Veranstalter eine ultra schnelle Rennstrecke.
Was der Offroud Teil betrifft, liess sich der Organisator einiges einfallen. Dieser Teil war wie ein Supercross aufgebaut. Einem Jump folgte eine enge und kurze Anfahrt zu einem Doppelsprung, der dann sofort in einer 180°-Kurve durch ein Tunnel führte. Ein anschliessendes 5-er Waschbrett und eine heikle Auffahrt auf der Wiese riss das Feld jeweils weit auseinander.

Am Samstagabend sowie am Sonntag während den Rennen wurden den Zuschauern Showeinlagen geboten. Kartrennen, Drifteinlagen mit einem Auto und am Samstagabend um 22.00 Uhr ein Nachtrennen der besten Supermotardfahrer begeisterten die vielen anwesenden Zuschauer.




 

Da ich und Dad Ferien hatten, konnten wir bereits gegen Mittag gemütlich in Richtung Moutier fahren. Da für die kommenden zwei Tage schönes und heisses Wetter angesagt wurde, freute ich mich auf dieses Rennweekend.
Diesmal war auch Harry Näpflin #8 wieder dabei und so richteten wir uns gemeinsam als team Zwei-Rad-Sport im unteren Fahrerlager gemütlich ein.
Da dann am Samstag auch noch Teamchef Roger Frauenknecht vom Zwei-Rad-Sport in Elgg mit seiner Steffi zu uns gestossen sind, hatte mich natürlich besonders gefreut. 


Schon die erste Begehung der Strecke zeigte, dass sich Fahrer und Betreuer jeweils frühzeitig auf den Weg machen mussten, wollten sie rechtzeitig am Vorstart stehen.

Für den Aufstieg zu den Zuschauerplätzen war sogar Bergausrüstung Pflicht. An Seilen mussten sich die geplagten Fans so die Hügel erklimmen, von denen sie dann allerdings mit einer hervorragenden Sicht auf den grössten Teil der Strecke belohnt wurden.  


Leider konnte Lucky Fischer #74 wegen einem Badeunfall (Schlüsselbein gebrochen!) diesmal nicht teilnehmen. Sehr schade, denn nun gab es keinen spannenden Dreikampf mehr, sondern nur noch einen Kampf um Platz 1 und 2 zwischen Fabian Tellenbach #45 und mir. Der Offroad war hier in Moutier echt schwierig zu fahren. Einen Table folgte eine Rechtskurve und danach mit sehr wenig Anlauf auf losem Untergrund ein Doppelsprung, danach in scharfem Rechtsbogen durch ein kleines Tunnel, wieder durch loses Geröll, wieder ein Kurvengeschlängel und dann über ein 5-er Waschbrett und eine kleine Auffahrt auf den Asphalt zurück.  


Wie schon im letzten Jahr in Buchs AG war auch hier in Moutier die Tunneldurchfahrt mühsam. Wer nicht an der Spitze mitfahren konnte, durfte hier in der Einfahrt anstehen und warten.
Es wäre geschickter gewesen, nach dem Doppelsprung direkt über das Waschbrett zu fahren. (Verbesserungsvorschlag für nächstes Jahr)

Bereits in den beiden Freitrainings zeigte es sich, dass nur erfahrene Crössler auf dieser Strecke eine richtige Chance haben. Zu schwer waren die einzelnen Passagen für die im Offroad eher ungeübten Piloten.  


Im Zeittraining dominierte Fabian Tellenbach #45 nach Belieben. Er nahm mir 2 Sekunden, den anderen Piloten über 4 Sekunden pro Runde ab.
Trotzdem war ich über den 2.Startplatz natürlich froh.
Der Start zum ersten Lauf gelang gut und ich konnte mich hinter Fabian einreihen. Bereits nach halber Strecke hatten wir 10 Meter Vorsprung und konnten fast gleichzeitig über den Table springen. Auch über den Doppelsprung und durch den Tunnel blieb ich ihm an den Fersen.
Erst beim Waschbrett zog er auf und davon. Und wie! Bereits auf der Auffahrt lag ich mit über 10 Meter Rückstand hinten. So war es bald keine Frage mehr, wer diesen Lauf gewinnen würde. Mit gut 50 Meter Rückstand belegte ich den zweiten Platz. 


Der zweite Lauf war eine Kopie des ersten Laufs, auch wenn mein Rückstand diesmal etwas kleiner ausgefallen war. Doch auch ich hatte gegenüber KTM-Pilot Dominic Loretter aus Österreich über 30 Sekunden Vorsprung herausgefahren ……
Dies ergab auch im Tagesklassement den zweiten Platz. Es scheint, dass Fabian seinem Ziel, den Titel bei den Youngster zu holen, einen entscheidenden Schritt näher gekommen ist.

In Aarberg BE werden wir sehen, wer sich für das Saisonfinale in Frauenfeld in die besten Positionen bringen wird.  


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