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 | Supermotard in Bonaduz |
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Jetzt war es an der Zeit, meine neue YAMAHA YZ 250 F mal so richtig durchzutesten. Die Gelegenheit dazu hatte ich zusammen mit Chrigi am letzten Montagabend in der Kartinghalle Bonaduz.
Noch bevor das 250ccm-Motörchen den ersten Huster von sich gegeben hat, machte sie auf alle Anwesenden bereits mächtig Eindruck....
Bereits beim Aufsitzen fällt mir die gegenüber der DT125 viel schmalere und rutschfestere Sitzbank positiv auf. Auch der nachgerüstete FATBAR - Lenker liegt absolut gut in der Hand. Die Titanfussraster sitzen an der richtigen Stelle und somit ist eine optimale Sitzposition schnell gefunden.
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Gleich mit dem ersten Kick erwecke ich den Motor zum Leben und alle blicken verdutzt Richtung Heck zum YZ-Aufkleber.
Ist das tatsächlich eine 250-er?
Der Sound der 250 Kubikzentimeter in Kombination mit dem Serien-Schalldämpfer lässt die andern vermuten, dass es sich hier sicher um eine 450-er handeln muss .....
Nun gut, fahren wir mal los. Die ersten Runden nehme ich in Anspruch, mich an meine neue Maschine zu gewöhnen.
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Schon nach zwei, drei Turn's passt langsam alles zu 100% und die Kurvenhatz über die enge Kartbahn kann beginnen ......
Chrigi und Patrick, beide auf ihren YZ 450-ern geben den Ton an und ich versuche natürlich, den Beiden zu folgen.
Im Drehzahlkeller ist die 250-er Viertakter noch schüchtern und zurückhaltend, aber schon im "Erdgeschoss" meldet sich dann jeder einzelne Kubikzentimeter lautstark zu Wort. Bereitwillig setzt der Motor jede Bewegung meines Handgelenkes in Vortrieb um.
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Ab 7000 Umdrehungen ist sogar richtig Dampf vorhanden und die Maschine orgelt in schwindelerregende Höhen, bis sich dann bei etwa 13'500 Umdrehungen/min der Drehzahlbegrenzer zu Wort meldet ....
Das Fahrwerk, von Urs Styger getunt, fühlt sich extrem gut an. Nur das Lenkkopflager musste mir Hans ein wenig härter einstellen.
Sonst aber wirkt das Bike mit den 17-Zoll-Rädern sehr gut ausbanlanciert. Sowohl in den Bremszonen als auch im Kurvenausgang meldet mir das Fahrwerk ein glasklares Feedback.
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Auch die Kupplung gefällt mir ausgezeichnet. Sie lässt sich butterweich bedienen und exakt dosieren. Ohne hacken flutschen die fünf Gänge mit kurzen Schaltwegen rein.
Zur Bremse: Die Spiegler Bremszange SC-4 hat zusammen mit der gelochten 320-er Scheibe keine Probleme mit dem geringen Gewicht (93kg) der Maschine. Auch die TT-Pumpe harmoniert damit recht gut, soweit ich das für den Moment beurteilen konnte. Die Serienanlage am Heck ist für den Supermotardeinsatz sicher ausreichend.
Zusammengefasst kann ich nur eines sagen: Meine neue YZ 250 F ist ein absolut geiles Teil .....
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